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3.-8. december - acclimatization

Nachdem ich mich von meiner Krankheit erholt hatte, begann für mich der Arbeitsalltag mit dem 20 Monate alten Sohn der Famlie. Er ist wirklich ein sehr fröhliches und freundliches Kind, allerdings weiß er jetzt schon sehr genau was er will und was nicht. Und was er nicht will ist Schlafen und Essen was er will ist Plastik und Fernsehen. 

Mein Arbeitstag startet um 6.30 Uhr. Ich mache Frühstück für Ray und die Wäsche der Familie. Innerhalb der nächsten Stunde wacht Rayrith auf und das  Frühstück beginnt. Gegessen wird vor dem Fernseher und das Essen wird mit den Fingern zu kleinen Bällchen gerollt. Da ich in einer indischen Familie, isst hier jeder so und zwar alles (außer viell. Suppe). Jede Mahlzeit folgt strikten Regeln, die Ray bestimmt. Gegessen kann nur werden wenn das TV-Programm spannend ist und spätestens alle 5 Minuten wechselt. Zusätzlich müssen verschiedene Spielsachen angeboten werden, die sich auch immer wieder abwechseln müssen. Da das Essen dann auch stets sehr warm sein muss, wird die Sache ein bisschen stressig: Youtubeclibs verwalten, Spielsachen sortieren, Essen in der Mikro warmmachen und dann noch füttern und Trinken geben nicht vergessen. Die Mahlzeiten: breakfast, Lunch, Snack und Dinner dauern jeweils mind. 1 Stunde und nehmen somit einen großen Teil des Tages in Anspruch. Ansonsten wird viel gespielt und ab und zu Ausflüge zum Park oder Spielplatz gemacht. Das ich kochen kann wurde gleich mit Begeisterung genutzt und gehört jetzt zu einer meiner Aufgaben, wie u.a. aufräumen, Böden sauberhalten, Wäsche waschen, Küche. Um 17.30 kommt allerdings die Mutter von der Arbeit heim und meine Freizeit beginnt=).

Das Haus in dem ich lebe ist in U-Form geschnitten mit einem Innenhof, indem ein riesen Dobermann lebt. Im moment leben hier außer der Kernfamilie noch Schwiegermutter, ein Cousin, ein Freund, eine Bekannte und ich. Wobei die meisten von ihnen nur zeitweise hier leben, weil sie sich in irgendeiner Notsituation befinden. Ich habe zum Glück mein eigenes Zimmer und somit einen kleinen Platz der Privatsphäre. Denn leider ist mein Zimmer keine 10 m^2 groß und beinhaltet keine Möbel außer ein Bett. Aber das werde ich bei nächster Gelegenheit ändern. 

 Das Wetter ist seit ich da bin ungewöhnlich schlecht. Es ist jeden Tag regnerisch und hatte bisher noch keine 25°. Allerdings klarte heute der Himmel auf und ich nutze die Sonnenstrahlen für einen ersten größeren Ausflug in der Gegend. Ich bin zum Brisbane River gejoggt und konnte auf dem Weg die typische Architektur der Häuser, die vielen Berge und das satte Grün der Palmen und anderen Pflanzen bewundern.

Schade ist, dass man von dem Haus in dem ich wohne so gut wie nichts erreichen kann. Zum nächsten Supermarkt beispielsweise sind es 40 mins. Fußmarsch. Ohne Auto ist man ziemlich isoliert. Eigentlich dürfte ich das Auto der Familie mitbenutzen, wenn es da ist. Dafür müsste ich aber erst eine Zeit begleitet werden, da ich weder ein Automatikschaltung kenne, den Linksverkehr beherrsche oder die Gegend und Wege kenne. Ich hoffe sehr, dass bald jmd. hier Zeit hat um mich in diesen Dingen einzulernen.

Die ersten Tage sind überstanden, aber die Eingewöhnungsphase wird wohl noch etwas dauern. Ich muss mich an meine neuen Aufgaben und die Umgebung gewöhnen und meine Freiräume mehr erkunden und die Familie und vorallem Ray müssen sich noch an mich gewöhnen und lernen mit meinen Stärken und Schwächen umzugehen. 

8.12.11 12:31
 


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